Kreativlabor

Ein Adventsbaum

Hallo zusammen,

heute zeige ich euch mein Projekt der letzten Woche. Ich habe einen Adventskalender gebastelt, den ich auch in den kommenden Jahren für meinen Sohn immer wieder verwenden kann.

Adventskalender-im-Raum

Jetzt wo ich mir das Bild so ansehe, hätte ich den Baum vielleicht mittig hängen sollen… und Schokolade sollte ich wahrscheinlich auch nicht reinlegen 😉

Angefangen hat das Ganze mit Säckchen, die bei mir in der Firma kostenlos verteilt wurden. Dort hab ich mir gleich mal 30 Stück geschnappt, die Hälfte davon in der Waschmaschine rot gefärbt, die andere Hälfte ebenfalls gewaschen und bin im Garten auf die Suche nach ein paar Stöcken gegangen. Die Säckchen sind aus Leinen und daher beim Waschen etwa 10% eingegangen. Das mit den Stöcken war so eine Sache… bei dem Wetter da draußen gab’s keine Gelegenheit trockene Stöcke zu erwischen. Also bin ich bei strömendem Regen raus, hab drecküberhäufte Äste aus dem Holzabfall gezogen und sie in unserer Badewanne gebadet 🙂 Ich weiß, es gibt schönere Dinge aber irgendwie musste ich ja Stöcke besorgen… Nach dem Trocknen auf der Heizung, konnte ich diese zu einem Baum mit einem Bast zusammenbinden und an die Wand hängen. Auf den Nagel kam ein gelber Filzstern.

Aufgeräumt habe ich diesmal für die Bilder auch nicht… es tut mir Leid! Nächste Woche wird’s wieder besser! Versprochen!

TIPP: Wenn ihr keinen Adventskalender basteln wollt und nicht genug Platz für einen echten Weihnachtsbaum habt, könnt ihr diese Grundstruktur auch als Weihnachtsbaumersatz nutzen und (statt den Säckchen) typischen Weihnachtsbaumschmuck dranhängen oder mit getrockneten Apfelringen, Orangenscheiben, Tannenzapfen, Zimtstangen und Weihnachtskugeln schmücken.

Da wir Weihnachten aber nicht zu Hause sein werden, ging’s für mich nun an den Filz, um die unendlich vielen Zahlen auszuschneiden… Ich habe immer noch 3 Blasen an den Fingern und meiner Sehnenscheidenentzündung in der Hand hat es auch nicht geholfen – aber was tut man nicht alles für die Kleinen (jajajaja, ich hätte ja auch einen kaufen können – selbst Schuld… ich weiß) Die Zahlen habe ich tatsächlich ohne Vorlage ausgeschnitten und mit Textilkleber auf Filzscheiben geklebt. Nachdem ich alle zusammen hatte, habe ich die Filzzahlen auf die Säckchen aufgenäht und diese befüllt.

Tja, was ist denn eigentlich in den Säckchen drin? Ich hab’s mir einfach gemacht. Ich habe ein Knetset mit Ausstechern gekauft und dieses auf 12 Säckchen verteilt. In die anderen habe ich Süßigkeiten gesteckt. Und dann musste ich die Säckchen nur noch an die Baumstöcke hängen. Fertig war der Adventsbaum! Und ich bin mega stolz drauf! Dieses Konstrukt wird uns sicher einige Jahre begleiten und bietet genug Platz für ganze Familienadventsfüllungen 😉 Damit kann ich ja mal testen, ob mein Mann diesen Blog überhaupt liest 😛

Kalender

Und mit diesem Wort zum Dienstag wünsche ich euch eine wunderschöne Woche und einen tollen Start in die Adventszeit!

Annemalie

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Essen(tiell)

Mandelkrokant – Kuchen mit Pflaumenmus oder Äpfeln

 

Es ist mal wieder Zeit für ein Rezept! Heute habe ich für euch eines meiner Lieblingsrezepte – wenn mal schnell ein Kuchen her muss, weil sich kurzfristig Freunde angekündigt haben. Das erste Mal habe ich diesen Kuchen vor ein paar Jahren bei meiner Tante gegessen – nun ist er aus meinem Rezeptbuch nicht mehr rauszudenken 🙂

Und da sich letzte Woche tatsächlich Besuch ankündigte und ich vor lauter Nähprojekten mal wieder Zeitmangel hatte, musste das bewährte Rezept wieder herhalten 🙂

Ursprünglich ist das Rezept mit einer Pflaumenmusfüllung und so schmeckt sie mir auch am Besten. Ich habe sie nun aber auch mal mit Äpfeln probiert und festgestellt, dass das eine super Alternative ist!

Also nun her mit den Zutaten:

Brandteig (Keine Sorge! Ganz einfach!):
40g Butter
100g Mehl
2-3 Eier
150ml Wasser

Mittlerer Belag:
300g Pflaumenmus (Alternativ etwa 500 g Äpfel, 50g Zucker und 1 Teelöffel Zimt)
250ml Sahne

Mandelkrokant:
50g Butter
50g Zucker
150g gehobelte oder gehackte Mandeln

Zubereitung:

Bringt das Wasser mit der Butter für den Boden zum kochen. Nehmt den Topf dann vom Herd und gebt das Mehl unter Rühren dazu (das nennt man auch Abbrennen). Gebt nach ein paar Minuten die Eier hinzu (der Teig darf nicht zu heiß sein, damit das Ei nicht stockt) und rührt bis der Teig glänzt.

Legt nun eine Springform (26-28 cm) mit Backpapier aus und verteilt den Teig darauf. Der Teig wird nun bei 190° etwa 30 Minuten goldbraun gebacken.

Schlagt währenddessen die Sahne und stellt diese vorerst in den Kühlschrank. Zerlasst die Butter mit dem Zucker in einer Pfanne. Gebt die Mandeln zur Butter und dem Zucker in die Pfanne und bratet die Nüsse so lange, bis sie leicht gebräunt sind (Vorsicht: das geht nachher schneller als man denkt und auch wenn man die Pfanne schon vom Herd genommen hat bräunen die Mandeln in der heißen Pfanne noch nach!)

Wer den Kuchen mit Äpfeln macht: Schält die Äpfel und schneidet sie in Würfel. Gebt Sie mit dem Zucker und dem Zimt sowie etwas Wasser in einen Topf und kocht sie. (Je nachdem wie lange ihr sie kocht, habt ihr nachher Mus oder noch Stückchen. Das ist Geschmacksache!)

Gekochte-Äpfel

Holt den goldbraunen Boden aus dem Ofen und lasst ihn abkühlen. Die Mandeln werden während des Abkühlens immer mal wieder umgerührt, damit sie kalt nicht zu einem großen Kloß zusammenkleben.

Boden-mit-Pflaumenmus-und-Äpfeln

Nun verteilt ihr das Pflaumenmus (oder die Äpfel) auf dem Boden, verteilt die Sahne darauf und streut dann euer selbstgemachtes Mandelkrokant oben drüber.

Und nun heißt es GUTEN APPETIT!

Wie ihr seht, hatte ich die Kamera nicht schnell genug parat… Daher konnte ich nur noch die Reste fotografieren… Naja, ich hoffe es reicht trotzdem dafür, euch auf den Geschmack zu bringen 🙂

Übrigens, wer sich bei dem Bild mit dem geteilten Belag wundert… Ich konnte mich nicht entscheiden und habe sowohl Pflaumenmus, als auch Äpfel auf den Boden gemacht. Zudem ist ein kleines Stückchen auf der rechten Seite mit rohen Äpfeln ohne Zucker für Mr. T zu sehen – halt für jeden was dabei 🙂

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Verhext und Zugenäht

Mütze hoch 3

Ich habe mich mal wieder an die Nähmaschine gesetzt und im Akkord eine Familienkollektion an Mützen hergestellt. Innerhalb von 2 Stunden waren drei Mützen und eine Halssocke zugeschnitten, genäht und haben sogar dem strengen Qualitätscheck meines Mannes standgehalten!

Im Netz gibt es ja zahlreiche Freebooks zu Mützen und Halssocken. Dieses Mal habe ich mich bei den Mützen für das Freebook „Beanie Mütze“ von Ina auf Pattydoo entschieden, weil ich dort gleich alle Größen für den kleinen Mann, den großen Mann und mich in einem Schnittmuster vereint hatte.

Mützen-Close-Up

Ich habe alle drei Mützen doppelt aus einem grau-bunten und einem grünen Sommersweat zugeschnitten, damit sie uns nicht in drei Wochen schon wieder zu kalt sind. Am Saum habe ich dann etwas von dem Innenfutter nach Außen gestülpt und mit einem Zickzackstich fixiert. Hierdurch bekommen die Mützen noch einen kleinen Farbtupfer. Dann noch das neue Label angebracht und schon war die Kollektion fertig!

Aus den grünen und grau-bunten Resten habe ich, nach selbst ausgedachten Maßen, noch eine Halssocke für Mr. T. gezaubert. Hierfür habe ich

  1. die Reste zu einem Rechteck mit den Maßen 50cm x 38cm* zusammengenäht
  2. an der langen Seite rechts auf rechts zu einem Schlauch zusammengenäht
  3. die eine Seite des Schlauchs rechts auf rechts in die andere Seite gelegt
  4. die Enden zusammengenäht und
  5. eine Wendeöffnung gelassen, durch die ich die Halssocke durchgestülpt habe.

Und Tadaaa – eine Fünfpunkte-Anleitung zu einer Halssocke 🙂

*Die Maße eurer Halssocke könnt ihr ganz leicht selbst ermitteln:

  1. Nehmt den Kopfumfang des Kopfes, den die Halssocke schmücken soll
  2. addiert 2cm für die Nahtzugabe und ihr habt die Länge des Rechtecks…
  3. In der Höhe des Rechtecks kann ich euch zwischen 35cm und 40cm alles empfehlen. Die Höhe der Halssocke (Hälfte des Rechtecks) ist stark davon abhängig wieviel Stoff ihr übrig habt und wie „wulstig“ die Halssocke sein soll.

Mr.T-Mütze

Und dann sind am Sonntag doch noch echt schöne Familienfotos entstanden oder ? 🙂

Die Kommentare im Bus und auf der Straße waren schon witzig. Das wird ein lustiger Winter 😛

Annemalie

Und nun wird fleißig verlinkt:

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Verhext und Zugenäht

Lederschuhe im Tigerentenlook

Vielleicht sind euch in meinem letzten Beitrag schon die wunderschönen Schuhe meines Sohnes aufgefallen. Die blauen Lederpuschen mit den Autos drauf habe ich leider nicht selbst gemacht aber so schwierig kann das doch nicht sein oder?

NEIN! Boa war das einfach! Letzte Woche hat mir meine Schwiegermutter eine uralte Lederjacke mitgegeben, die sie nicht mehr trägt. Kurzerhand hab ich nach tollen Verwendungen gesucht und festgestellt, dass die aktuellen Kitaschuhe von Mr. T langsam doch etwas klein werden. Nach ein wenig Pinterestrecherche fand sich schnell ein kostenloses Schnittmuster, dann wurde der Fuß vermessen, die Jacke zerstückelt, zugeschnitten und neu Vernäht… Und nach wenigen Stunden waren neue Lederschuhe geschaffen!

 

Jetzt bin ich im Schuhfieber… Das waren sicher nicht die Letzten, die meine Nähmaschine zu Gesicht bekommen hat! Es sei denn, ich entscheide mich dann doch mal endlich dazu eine vernünftige Maschine zu kaufen 😉

Vielen Dank an Engelinchen für das großartige Schnittmuster und die tolle Anleitung der Krabbelschuhe „Karli“!

Die Tigerenten habe ich übrigens aus einem Jersey ausgeschnitten, mit Vlisofix befestigt und dann angenäht.

Tigerente

Das Gummi, welches noch aus den Schuhen rausguckt ist noch nicht verknotet und gekürzt, weil ich sie dazu Mr. T anziehen wollte. Die sind natürlich dann im Nachgang nicht mehr zu sehen. Das Label hinten habe ich gleichzeitig dafür genutzt, noch die Schuhgröße festzuhalten.

 

 

Und was meint ihr? Ist das ein Hingucker in der Kita?

Liebe Grüße

Annemalie

Weitere tolle und kostenlose Schnittmuster für Kinder findet ihr auch auf meiner Pinterestpinnwand „Freebooks Kinderkleidung

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Verhext und Zugenäht

Ein Pulli vom Papa wird zum Mantel für Junior

Dieses Projekt habe ich bereits im Frühling umgesetzt, als mir der Naketano-Lieblingspulli von meinem Mann in die Hände fiel. Dank Dreitagebart kommt es bei diesen schönen Pullis mit den hohen Kragen schnell zu Verschleißerscheinungen an entsprechender Stelle. Hinzu kommen die üblichen Gebrauchsspuren an den Bündchen der Ärmel und schon kann man das Lieblingsstück eigentlich nur noch im Dunkeln zu Hause tragen oder hoffen, dass es im Altkleidercontainer nicht geschnippelt oder verkauft wird, sondern tatsächlich noch einen Abnehmer findet, der es wirklich braucht… Oder aber man sucht sich einen kleineren Menschen, der dringend eine Übergangsjacke braucht. Zufällig habe ich Letzteren in seinem Kinderzimmer gefunden 😉

Also wurde erst einmal ein schönes Schnittmuster gesucht, welches sich schon in einer kleineren Größe bewährt hatte. Ausnahmsweise mal kein Freebook, sondern ein Schnitt aus dem Buch „Nähen mit JERSEY – kinderleicht!“, welches ich zur Geburt von Mr. T von einer Freundin geschenkt bekommen habe.

Mantel-an-Mr.T-frontal

Dann habe ich den Lieblingspulli an den Seiten und den Ärmeln aufgetrennt und die Ärmel sowie Kaputze abgetrennt. Anschließend habe ich das Schnittmuster so aufgelegt, dass die interessanten Teile des Pullis (wie beispielsweise der Aufnäher an der Brust und die Applikation am Ärmel) auch am Mantel an der entsprechenden Stelle auftauchen.

Als die Teile zugeschnitten waren, habe ich weitere Details des Pullis entfernt, die ich nachher wieder mit eingenäht oder aufgenäht habe. Beispielsweise habe ich einfach die Kaputze des Pullis etwas verkleinert (das seht ihr hinten am Abnäher) und dann die Originalösen und die unverkennbare (aber leicht gekürzte!) Kordel wieder angebracht.

Zusätzlich gab es Taschen an der Vorderseite, die ich einfach wieder aufgenäht habe und ein Teil des Bündchens habe ich an der Hinterseite wieder angebracht.

Tasche

In die Seite habe ich dann noch das Naketano-Label mit eingenäht und in eine der Taschen kam zu guter Letzt noch das beschriftete Lederteilchen, welches ursprünglich am Bündchen des Pullis angebracht war.

Mantel-an-Mr.T-seitlich

Innen habe ich es lediglich mit etwas Jersey gefüttert (eigentlich nur um die Nähte zu verstecken und sie etwas dicker zu machen). Und wie ihr seht haben da meine Reste nicht gereicht – daher musste ich zu unterschiedlichen Jerseys greifen…

Ein paar Druckknöpfe rein und fertig. Die Hose mit den Ankern ist übrigens auch selbstgemacht – allerdings von der Oma 🙂

Da der Mantel auch diesen Herbst noch passt, bekommen wir immer noch regelmäßig Komplimente für die tolle Jacke und werden regelmäßig gefragt, wo man denn Naketano-Kleidung für Kinder kaufen kann. (Kleiner Tipp: gibt es nicht und ist auch nicht in Planung – laut Aussage des Kundenservices vom Juli 2017)

Ein richtiges Unikat also und nun warte ich geduldig darauf, dass der nächste Pulli von Papa dran glauben darf 🙂 Vielleicht kann man da ja nachhelfen? 😉

Liebe Grüße

Annemalie

Jacke-ganz-frontal

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Kreativlabor

Kürbis-Vase zum Herbst

Bei den ganzen Kürbissorten in den unterschiedlichsten Farben da draußen, spielen die Ideen in meinem Kopf Roulette. Was man mit Kürbissen doch alles so machen kann… Daher habe ich mich heute gleich mal für zwei Varianten gleichzeitig entschieden. Einen geschnitzten Kürbis, der von innen beleuchtet wird und gleichzeitig als Vase dient. So kann man ihn sowohl bei Tag, als auch bei Nacht bewundern 🙂


Benötigt wird:

  • Ein Kürbis
  • Ein Blumenstrauß
  • Eine kleine Vase oder ein Wasserglas
  • Ein Cuttermesser
  • Ein Akkubohrer
  • Eine LED-Lichterkette

Natürlich musste für das Projekt erst einmal ein Kürbis besorgt werden. Dieser hier wurde im Supermarkt tatsächlich als „Halloweenkürbis“ verkauft und hatte ziemlich wenig Fleisch innen. Ich gehe aber ganz stark davon aus, dass es eigentlich ein klassicher Hokkaidokürbis ist.

 

 

Als nächstes habe ich den Deckel des Kürbis abgeschnitten, indem ich mit einem langen scharfen Messer in den Kürbis reingeschnitten habe. Hierbei bin ich vorgegangen, als ob ich einen Kegel ausschneiden wollte (Dadurch wird die obere Schnittkante etwas schräg und der Deckel kann nicht mehr in den Kürbis reinfallen, wenn man die Blumen mal nicht mehr reinstellen will, sondern den Deckel auflegen möchte.)

Kürbis-oben-öffnen

Und dann wird das Ganze ausgehöhlt. Ich habe das hier mit einem einfachen Esslöffel gemacht. Dabei habe ich darauf geachtet, dass ich etwas 1,5cm der Seitenwand stehen lasse.

Kürbis-ausgehöhlt

Dann habe ich mir ein Cuttermesser und einen Akkubohrer besorgt und drauflosgeschnitzt. Das schöne am Kürbis ist, dass man gar nicht ganz durch das Fruchtfleisch schneiden muss, denn schon ein Anritzen der Schale reicht, um einen tollen Lichteffekt zu erzeugen. Und so habe ich einfach nur die Oberfläche mit dem Cuttermesser angeschnitzt und mit dem Akkubohrer an manchen Stellen Löcher eingefräst…

Mr.T-greift-nach-Kürbis

Dann habe ich aus meiner Dekokiste eine Lichterkette mit LEDs gekramt, die nicht heiß und mit Batterien betrieben wird. Schnell war in Loch für das Batteriefach eingeschnitten und die LEDs im Kürbisinneren verteilt.

 

 

Dann habe ich mir ein Wasserglas genommen, die Blumen darin dekoriert und in den Kürbis gestellt. Und das war’s dann auch schon!

 

 

In der Dunkelheit sieht das Ganze nun so aus:

Kürbis-dunkel

Und bei Tag kann man dann die Blumen bewundern:

Kürbis-vor-schwarz

Und dann musste die neue Deko ganz schnell vor Mr. T gerettet werden, da die kleinen Fingerchen so wunderbar perfekt in die kleinen Löcher passen und dadurch das Ganze eine magische Anziehungskraft hatte.

Mr.T-zeigt-auf-Kürbis

Ich bezweifle, dass er auf dem Küchentisch besser aufgehoben ist… aber einen Versuch ist es wert 🙂

Tipp: Mit kontrastreicheren Blumen wirkt der Kürbis gleich noch viel interessanter! Wenn ihr aber unbedingt ein Gesicht in den Kürbis zeichnen wollt, empfehle ich euch Blumen zu kaufen, die wie Haare auf den Kopf gesetzt werden – schade das mir das jetzt erst einfällt!! Naja mal wieder ein neues Projekt auf der Liste…

Ihr könnt den Kürbis übrigens etwas haltbarer machen, indem ihr das Innere und Äußere immer mal wieder mit Haarspray einsprüht, um das Wasser etwas zu konservieren. Nichtsdestotrotz ist ein Kürbis (vor allem im Wohnzimmer bei muckelingen 20 Grad) nicht besonders lange haltbar!

Viel Spaß mit dem Herbst!

Annemalie

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Essen(tiell)

Lachs in Sojasauce mit Kokos-Currygemüse auf Bandnudeln

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich mein Lieblingsrezept für euch. Lachs mag ich ja sowieso unglaublich gerne – auch wenn sie hier in Deutschland nie den tollen Geschmack haben werden, wie in Alaska. Dennoch ist er auch hier meine erste Wahl beim Fisch. Vielleicht aber auch, weil ich mich an andere nicht so richtig heran traue…

Naja sei’s drum. Es geht ja jetzt um Lachs. Das Rezept entstand eigentlich eher aus einer Verwechslung heraus. Wir hatten irgendwann einmal ein asiatisches Rezept, bei dem man Rind in Sojasauce einlegte und ein asiatisches Rezept, bei dem man Lachs ins Curry machte und irgendwie haben mein Mann und ich das dann aus Versehen zusammengeworfen. Und siehe da, manchmal sind solche Schusseligkeiten die Geburtsstunde toller Ideen 🙂

Und falls ihr euch über das komisch aussehende Messer wundert, mit welchem ich die Nüsse gehackt habe… hierbei handelt es sich um ein Ulu, welches in Alaska ursprünglich von den Inuit zum Hacken von Kräutern und dem Trennen der Haut vom Walfleisch genutzt wurde. Eine gute Freundin von mir aus Alaska hat mir dieses zur Hochzeit geschenkt und ist seither – trotz Thermomix – in meiner Küche nicht wegzudenken.

Cashewkeren-zerkleinern


Nun also zu den Zutaten für zwei Personen:

  • 400g Lachs
  • Bandnudeln (Menge könnt ihr selbst nach Bedarf festlegen)

– geht aber auch mit Reis

Marinade:

  • 1 Flasche Soja Sauce
  • ein bisschen Kardamom (2 Kapseln oder ein halber Teelöffel)
  • ein Teelöffel Pfefferkörner
  • 3 Esslöffel Honig
  • Chili nach Belieben

Curry:

  • 2 Esslöffel milde CurrypasteGemüse
  • 1 Esslöffel Kokosfett
  • 2 Esslöffel crunchy Erdnussbutter (muss nicht unbedingt sein)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Stück Ingwer (etwa 2 cm lang)
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 Zwiebel
  • 1 Paprika
  • 1 Glas Mungobohnenkeimlinge
  • 1 Glas Bambussprossen
  • je einen halben Teelöffel Currypulver, Zitronengraspulver (kein Muss), Paprikapulver und etwas Pfeffer
  • Eine Hand voll Erdnüsse oder Cashewkerne
  • Wer möchte kann noch etwas Ananas oder Pfirsich für eine süße Note hineinschneiden
  • Wenn ihr noch Zucchini, Möhren, Lauch oder Ähnliches rumliegen habt, könnt ihr auch das hier noch verwerten (manchmal ist weniger aber auch mehr 🙂

Zubereitung:

Zunächst wascht ihr den Lachs (wenn hier noch die Haut dran ist, schneidet diese bitte ab), trocknet den Lachs mit etwas Küchenpapier ab und legt ihn kurz beiseite.

Rührt die Marinade an, indem ihr die Sojasauce, den Honig, den Kardamom, den Pfeffer und gegebenenfalls das Chili in eine feuerfeste Schale gebt und vermengt.

Nun legt ihr den Lachs in die Marinade, dreht ihn ein Mal um und lasst ihn zunächst darin so liegen. Dies kann schon etwa zwei Stunden vor den nächsten Schritten passieren und sollte dann immer mal wieder gewendet werden. Muss aber nicht.

Lachs-eingelegt

Heizt den Backofen auf 180°C vor.

Schneidet nun den Knoblauch, die Zwiebel und den Ingwer nach dem Schälen in kleine Stücke.

Geschnittene-Zutaten

Hackt die Nüsse etwas kleiner.

Schneidet die Paprika in etwas größere Würfel und gießt das Wasser aus den Gläsern der Bambussprossen und der Mungobohnenkeimlinge ab.

Nun wendet den Lachs ein letztes Mal und gebt ihn in der Marinade in der feuerfesten Schale bei 180°C in den Ofen. (Der Lachs benötigt je nach Dicke etwa 20-30 Minuten.)

Setzt das Wasser für die Bandnudeln auf.

Gemüse

Jetzt geht’s ans Curry. Nehmt einen Wok oder eine große Pfanne und bratet die Currypaste etwa eine Minute lang in dem vorher zerlassenen Kokosfett an.

Kokosfett

Gebt die Erdnussbutter, den Knoblauch, den Ingwer und die Zwiebel hinzu und bratet diese wieder etwa 2 Minuten lang an. (Dabei muss gut umgerührt werden, damit die Currypaste nicht an der Pfanne kleben bleibt) Nun gebt ihr die Kokosmilch, die Paprika, die Mungobohnen die Bambussprossen und die Gewürze (und ggf. das Obst) hinzu. Nach etwa 5 Minuten kann man das Curry schon servieren. Ich würde es aber etwa 10 Minuten kochen lassen und dabei keinen Deckel auf die Pfanne legen, damit die Kokosmilch etwas andickt. In diesen 10 Minuten könnt ihr in dem nun heiß gewordenen Wasser die Bandnudeln kochen.

Und dann sollte der Lachs mit dem Curry und den Bandnudeln etwa zeitgleich fertig werden und kann mit etwas zerkleinerten Erdnüssen oder Cashewkernen serviert werden.

Curry-in-WokCurry-in-Wok-Close-up

Ich würde euch empfehlen beim Befüllen der Teller das Curry mit etwas Sojasauce vom Lachs zu mischen, da dies das fehlende Salz im Curry ersetzt und sehr gut mit dem Curry harmoniert. Zudem kann dann jeder selbst entscheiden, wie salzig er sein Essen haben möchte 😉

Wenn es von der Menge her dann doch etwas mehr geworden ist, schmeckt das Curry auch noch sehr gut am nächsten Tag.

Leider habe ich das Bild vom fertigen Gericht nicht mehr gefunden. Ich vermute, das dies auf einer verschollenen Speicherkarte zu finden ist…. Also muss ich an dieser Stelle von euch gaaaaanz viel Fantasie verlangen und hoffe, dass ihr mir glaubt wie unglaublich gut es schmeckt 🙂 Und vielleicht kann ich das Bild ja doch noch nachreichen – spätestens nach der nächsten Kochaktion!

Viel Spaß beim Nachkochen!!!

Annemalie

Lachs-in-Sojasauce-mit-Kokos-curry

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