Verhext und Zugenäht

Ein neues Quiet Book

Nachdem ich in einem meiner ersten Blogposts ja schon einmal ein Quiet Book oder auch Busy Book für kleinere Kinder vorgestellt habe, war nun zu Weihnachten die Zeit gekommen, Mr. T ein etwas anspruchsvolleres Buch zu nähen. Auch wenn es nur acht Seiten geworden sind, steckt unglaublich viel Arbeit in dem robusten Werk.

Inspirationen habe ich mir bei Pinterest geholt. Dort habe ich eine ganze Pinnwand mit Quiet Book-Ideen zusammengestellt, bei dem ihr das Ein oder Andere sicher wiedererkennt 😉

Auf der Front habe ich den Namen von Mr. T mit Glitzergarn von Hand aufgenäht. Dazu habe ich bunte Knöpfe zur Dekoration angenäht und ein Gurtband mit einem Verschluss angebracht.

Quiet-Book-Frontseite

Auf der ersten Seite findet man einen Garten, in dem Rettich, Möhren, Radieschen, Kürbis, Mais und Kirschen wachsen. Die Ideen habe ich mir zum Teil vom Quiet Book Blog geholt.

Alle Gemüsesorten sind mit Klett versehen und können genutzt werden, um das Hippo auf der zweiten Seite zu füttern.

Die Kirschen sind mit einem Faden miteinander verbunden und können an Haken an den Baum gehangen werden – oder wahlweise auch ans eigene Ohr…

Öffnet man den Mund des Nilpferdes, kommen Zähne aus Klettverschluss zum Vorschein, auf denen das Essen haftet.

Mit der angebrachten Zahnbürste kann man dann dem Nilpferd die Zähne wieder putzen. Inspiriert hat mich hier der Beitrag vom English drawing room und ein Angebot von Etsy von Roseinbloomcreations.

Seite drei und vier waren am Aufwändigsten. Die Idee habe ich ebenfalls bei Etsy von Mirzacrafts gefunden. Alle Einzelteile können mit Druckknöpfen aufgestellt werden und bilden dann eine kleine Autostadt, in der man tanken, das Auto waschen, parken und über die Brücke fahren kann.

Auf Seite fünf kommt das Lieblingsfahrzeug von Mr. T. – ein Feuerwehrauto. Die Leiter ist mit Knöpfen versehen, so dass man sie ausfahren kann.

Hinter der Tür und im obersten, ausklappbaren Stock ist Feuer ausgebrochen, welches mit dem Schlauch des Feuerwehrautos gelöscht werden kann. Diese Idee habe ich mir bei CarrotStyle abgeguckt. Wahlweise kann natürlich auch das Auto nach dem Einsatz gewaschen werden 😉

Auf der letzten Seite findet ihr alte Bekannte wieder. Dem Angelpiel aus einem früheren Blogpost habe ich nun endlich eine Heimat gegeben. Die Fische sind magnetisch und damit sie nicht verloren gehen, habe ich in die Seite ebenfalls Magnete eingebaut.

Der Kreis in der Mitte kann gedreht werden und zeigt wahlweise einen Eisberg oder eine Insel mit einer Palme.

Diese Idee stammt ebenfalls von Mirzacrafts, allerdings aus einem anderen Buch. Am unteren Rand habe ich noch Perlen und etwas Seetang aus Dekoband angebracht. Die Angel kann hier ebenfalls verstaut werden.

Auf der Rückseite habe ich aus unterschiedlichen Stoffen und Farben eine Art Regenbogen aufgenäht und das Gegenstück des Verschlusses angebracht. Mit einem kleinen Bügelbildchen in Form eines Heißluftballons habe ich die Übergänge versteckt.

Quiet-Book-von-hinten

Jede dieser Seiten habe ich auf jeweils eine Filzseite genäht. Anschließend habe ich zwei Filzseiten mit einem Schrägband zusammengenäht und Metallösen für die Bindung angebracht.

Bindung-mit-Ösen

Lediglich an den Außenseiten konnte ich aufgrund der Dicke der Seiten keine Ösen anbringen. Dort musste ich mit einfachen Löchern vorlieb nehmen.

Bei der Bindung habe ich mich für einfache Buchringe entschieden. Dadurch kann ich in Zukunft, je nach Interesse von Mr. T. Seiten hinzufügen oder rausnehmen.

Um ihm ein einfacheres Tragen zu ermöglichen, habe ich noch einen alten Gürtel meines Mannes zerschnitten und als Tragegurt an den Buchringen angebracht.

Bisher stieß das Buch auf helle Begeisterung und ich bin schon gespannt, wann mir die nächsten Ideen für weitere Seiten kommen – aber das werdet ihr sicherlich nicht verpassen 🙂

Annemalie

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Verhext und Zugenäht

Tasche aus Endlosreißverschluss und Webband – ganz ohne Stoff – Ein Gastbeitrag

Hallo zusammen,

heute gibt es ein ganz außergewöhnliches Projekt, welches meine Mutter Ruth auf einer ihrer Südafrikareisen entdeckt und nachgenäht hat. Hier erklärt sie, wie auch ihr eine Tasche aus Endlosreißverschluss und Webband nähen könnt:


Endlosreißverschluss mit Webband


Endlosreissverschluss-und-Webband

Für eine Tasche in der Größe H26cm x B31cm benötigst du ca. 8m Endlosreißverschluss und in der gleichen Länge Webband.(max. 2cm breit)

Der Taschenboden:


Den-Taschenboden-nähen

Du beginnst, indem du den Reißverschluss komplett öffnest und den Zipper einfädelst. Nun legst du den Reißverschluss mit den Zähnchen nach unten vor dich hin und legst bei der linken Hälfte des Reißverschlusses nach 31cm eine Kurve mit den Zähnchen nach Außen von 180° (wie auf dem Bild zu sehen, kann man diese am besten mit zwei Klammern fixieren). Die beiden Seiten des Reißverschlusses werden mit einem Zickzack-Stich zusammengenäht.

Reißverschlussboden-zusammennähen

Die Zähnchen des Reißverschlusses liegen unten.

Ende-des-Bodens

Am anderen Ende angekommen legst du die linke Reißverschlusshälfte um den Anfang des Reißverschlusses und nähst alles weiterhin mit einem Zickzack-Stich zusammen.

Von nun an nähst du den Reißverschluss kontinuierlich im Kreis weiter.

Der obere Taschenrand:


Bist du an der gewünschten Höhe deiner Tasche angekommen, schneidest du die untere Reißverschlusshälfte ab, legst sie, wie im Bild zu sehen ist, rechtwinklig über die andere Hälfte und nähst sie fest. Dies ist das eine Ende des oberen Taschenrandes.

Erstes-Taschenende

Oberes-Taschenende-nähen

Die andere Hälfte des Reißverschlusses wird über die Breite der Tasche weiter angenäht und wie am Anfang um die Kurve parallel zurück festgenäht. Achte darauf, dass alles an den Enden gut passt. Das Kurvenstück an dem einen Ende der oberen Tasche und die abgeschnittene Seite des Reißverschlusses an dem anderen Ende der oberen Tasche müssen sich genau gegenüber liegen.

Fertige-Tasche-ohne-Gurt

Nun ist die Tasche ohne Trägergurt fertig.

Trägergurt:


Eine-Trägerseite-annähenBeide-Trägerseiten

Für den Trägergurt nähst du ein 1m langes Reißverschlussteil mit Zickzack-Stich zusammen. Den Trägergurt nähst du, wie oben in den Bildern zu sehen ist, an den Seiten der Tasche an.

Webband-anbringen.JPG

Nun wird das Webband aufgenäht. Öffne die Tasche komplett und beginne unten am Taschenboden.

Webband-weiter-annähen.JPG

Reißverschlusstasche-fast-fertig

Das machst du komplett bis zum oberen Ende, einschließlich des Gurtes. Nun hast du eine fertige Reißverschlusstasche, die man aufmachen und als nettes kleines Geschenk zusammenrollen kann. Wenn man sie dann als Beschenkter schließt sieht man erst, dass es eine Tasche ist.

Viel Spaß beim Nachnähen und verschenken!

Ruth

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Verhext und Zugenäht

Eine Jeanstasche für die vielen aufregenden Reisen im neuen Jahr

Wie ihr sicherlich schon gemerkt habt, war ich letzten Dienstag im Weihnachtsurlaub. Deshalb gab es nach einem halben Jahr Dienstagsblogposts letzte Woche mal keine Neuigkeiten. Und dafür gibt es nach der umgeschnittenen Naketano Jacke heute mal wieder ein tolles Upcyclingprojekt für Junior.

Heute habe ich eine Jeanstasche für euch. (In meinem vorletzten Post hatte ich es ja schon angedeutet) Ich war es Leid, die Sachen von Mr. T in zig verschiedenen kleinen Taschen unterzubringen oder sperrige Koffer zu nutzen, die dann nicht platzoptimal in den Kofferraum passen. Als dann mein Mann um die Ecke kam und fragte, ob ich noch etwas mit seiner alten Jeans anfangen kann, habe ich die Chance ergriffen und unserem kleinen Racker eine extra große Reisetasche gezaubert.

Tasche-seitlich

Das Schnittmuster habe ich mir selbst ausgedacht. Eigentlich ist es ganz einfach nachzumachen. Ihr müsst euch nur überlegen wie groß die Tasche werden soll, einen langen Strich zeichnen, der die Länge der Tasche darstellt und einen Bogen auf die Linie malen, die an der höchsten Stelle so hoch ist, wie eure Tasche werden soll. Nun rundet ihr die unteren Ecken noch etwas ab und messt mit einem Maßband den Umfang eures gerade gemalten Seitenteils aus.

Seitenteil

Der Umfang plus 2,8 cm Nahtzugabe sagt euch nun wie lang das Teil sein muss, welches die beiden Seitenteile miteinander verbindet. Die Breite ist dann wieder euch selbst überlassen. Ich habe dieses Mittelteil in zwei 1/3, 2/3 große Teile geteilt und habe das 1/3 große Teil für oben verwendet. Dafür habe ich es noch einmal längs geteilt, damit ich dort den Reißverschluss einarbeiten kann.

Kleiner Tipp: Für den Fall, dass ihr euch beim Umfang vermesst, ist es einfacher das Mittelteil etwas zu groß zuzuschneiden. Kürzen könnt ihr es immer noch!

Mittelteil

Nun habt ihr die benötigten Teile gezeichnet. Um nun die Teile aus eurer alten Jeans ausschneiden zu können, müsst ihr eure Jeans auseinandernehmen und so wieder zusammennähen, dass Stoffteile entstehen, die groß genug sind für eure aufgezeichneten Taschenteile. Dabei ist es ratsam die Stücke so zusammenzustellen, dass Taschen der Jeans weiterhin verwendet werden können und Applikationen an sichtbaren Stellen platziert sind. Ich habe zum Beispiel die Fronttaschen vorne angebracht und eine Hintertasche seitlich. Zusätzlich habe ich vorne noch die Gürtelriemen drangelassen, damit man dort gegebenenfalls noch etwas dranhängen kann.

Tasche-setilich1Wenn ihr die 5 Teile (Zwei Seitenteile, ein großes Mittelteil und zwei kleine Mittelteile rechts und links vom Reißverschluss) zugeschnitten habt, näht ihr den Reißverschluss in die beiden 1/3-großen Mittelteile ein.

Da ich die Tasche ohne Innenfutter genäht habe, habe ich den Reißverschluss von innen noch mit einem Webband verschönert.

Ich habe einen Endlos-Zeltreißverschluss benutzt, bei dem ich auf der inneren Seite die „Griffe“ abgeknipst habe, damit die nicht stören. Zusätzlich habe ich zwei Verschlüsse genommen, damit man die Tasche nach außen hin aufziehen kann.

Als nächstes bringt ihr die Griffe an den Seitenteilen an. Ich habe mich hier für Lederstreifen entschieden, die ich zunächst längs rechts auf rechts zusammengenäht, gewendet und einfach unversäubert unten rund in Form geschnitten habe. Wenn man diese nun gut an der Jeanstasche befestigt, könnte man sogar ein Kleinkind darin schaukeln. Glaubt mir, Mr. T wollte es unbedingt testen 😉

Nun sind alle Vorkehrungen getroffen, um die Einzelteile miteinander zu verbinden. Näht zunächst das Reißverschlussmittelteil mit den schmalen Enden an das untere Mittelteil (rechts auf rechts), so dass ihr einen Kreis erhaltet. Wenn ihr einen langen Tragegurt an der Tasche seitlich anbringen wollt, ist dies der richtige Zeitpunkt um Schlaufen mit Ringen in die beiden Nähte einzunähen.

Übersicht-Teilezusammensetzung

Legt den Kreis nun rechts auf rechts auf eines der Seitenteile und steckt ihn so fest, dass der Reißverschluss oben mittig auf der Tasche sitzt. Öffnet den Reißverschluss etwas und wieder holt den Schritt mit dem zweiten Seitenteil. Nun könnt ihr die Tasche durch den Reißverschluss wenden.

Um die Tasche etwas stabiler am Boden zu machen, könnt ihr euch im Baumarkt etwas Plastik besorgen. Bei uns lag das dort, wo man auch das Holz zuschneiden lassen kann. Ganz viele unterschiedliche Maße, die man ganz leicht mit einem Cuttermesser auf die richtige Größe schneiden kann.

Ich hab mich dafür entschieden, den Boden nicht noch einzuschlagen und anzunähen, weil ich dann flexibler bin und wahlweise den Boden auch rausnehmen kann, wenn ich die Tasche klein zusammenfalten möchte.

Boden

Tasche-von-innen

Auch wenn sie Innen nicht richtig versäubert ist, weil mir das dann doch zu viele Nähte waren (bin halt einfach zu ungeduldig) finde ich die Tasche super gut. Es passt nun alles in eine Tasche und ich muss nicht wieder Windeln und Babyphone, sowie Kinderreiseapotheke und Klamotten in 4 unterschiedlichen Taschen unterbringen und durch die flexible Form passt sie gequetscht auch noch in die kleinsten Lücken in unserem überschaubaren Kofferraum! Die nächsten Abenteuerreisen können kommen!

Euch einen guten Start ins neue und hoffentlich aufregend schöne Jahr 2018!

Annemalie

Weitere Inspiration:

Alldaychic: Jeanstasche mit Anleitung auf Englisch

Elbmarie: Freebook eines Weekenders auf Deutsch

Nastja: Dufflebag Freebook über Dawanda

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Verhext und Zugenäht

Eine Winterhose aus Wollwalk

Anfang Dezember kam eine Freundin auf mich zu und fragte, ob ich ihrer Tochter eine Wollwalkhose nähen könnte, da gekaufte Hosen ihrer schmalen Tochter oft zu groß sind. Prompt kaufte sie zwei blaue Wollwalk-Stoffe und ich suchte ein leicht anzupassendes Schnittmuster im Netz raus. Entschieden habe ich mich für das Freebook RAS von Nähfrosch.

Schnittteile

Die Hose, die ich euch hier zeige ist allerdings dann für meinen Sohn aus den Stoffresten entstanden. Für ihn habe ich vorne eine Tasche angebracht, die lediglich aus einer Lage besteht und ganz einfach mit einem engen Zickzackstich aufgesetzt wurde.

Tasche-an-Hose

Die Knieschoner habe ich auf gleiche Art und Weise angenäht. Da der Stoff recht dünn war und doch viel übrig geblieben ist, habe ich mich für eine doppelte Lage entschieden.

Kniepatches

Oben sorgt ein langes Bündchen für warme Nieren und einen guten Sitz. An den Füßen habe ich keine Bündchen angebracht, da diese zu schnell dreckig werden und man Wollwalk ja nicht so einfach waschen kann….

Eine warme Winterhose….. weiße Weihnachten wird es wohl nicht geben… aber der Kleine ist trotzdem warm eingepackt.

Euch nun schöne Weihnachten!

Eure Annemalie

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Verhext und Zugenäht

Taschenzauber – Ein wundervolles Freebook

Vor zwei Wochen kam meine Schwiegermutter mit zwei Fotos auf mich zu. Eines mit einem Bild von einer Tasche aus Jeans und eines mit einer Handtasche mit zwei kurzen Griffen. Sie fragte, ob ich ihr eine solche mit den kurzen Griffen in dem Stil der Jeanstasche machen könnte, damit sie auch mal kleinere Einkäufe in der Handtasche verstauen kann. Gesagt getan… Ich bin nachmittags in den Stoffladen gefahren und habe nach geeigneten Stoffen gesucht. Was den Jeansstoff angeht war ich nicht so erfolgreich. Irgendwie haben mich Jeansstoffe von der Rolle nicht so angesprochen, wie die alten Jeans, die ich ja schon das ein oder andere Mal recycled habe (…Dazu dann vielleicht ein anderes Mal mehr) 😉 Von den Jeans waren aber leider keine mehr zur Hand. Und dann lief ich an einem festen bunten Stoff mit ganz vielen Dreiecken vorbei, der mir sofort ins Auge stach.

Stoffwahl

Ein Bild davon per WhatsApp rüber geschickt, die Genehmigung eingeholt und einen passenden zweiten Stoff gesucht, sprudelte es schon wieder vor Inspiration. Mit zusätzlich noch etwas Kunstleder für die Henkel und das Paspelband bewaffnet ging es auf die Suche nach einem passenden Schnittmuster.

Meine Mutter hatte mir mal von einem Schnittmuster von Schnabelina erzählt, den sie sehr gut fand und den es in unterschiedlichen Größen sowie zahlreichen Varianten gibt. Bei Pinterest noch mal meine Freebook-Taschensammlung durchstöbert, habe ich doch tatsächlich auch dieses Schnittmuster wiedergefunden, auf dem tollen neuen und Dank der WLAN-Funktion gut im Kleiderschrank versteckten Drucker ausgedruckt und dann drauf losgenäht. Ich habe mich für den Schnitt in Größe M entschieden (genau richtig für die oben beschriebenen Anforderungen)

Nach zwei Abenden war das gute Stück fertig 🙂 Doch deutlich aufwändiger als ursprünglich gedacht, aber dafür ein absoluter Hingucker. Grade mit dem zweiten schwarzen Stoff, kommt der bunte sehr gut zur Geltung. Das ist mir übrigens auch gleich aufgefallen, als ich die fertige Tasche auf unsere schwarze Couch legte. Und schon hatte ich das nächste Projekt im Kopf – Neue Kissenbezüge – Aber dazu später…

Nach Weihnachten wird das gute Stück dann höchst persönlich in die Pfalz geliefert und trifft dort hoffentlich auf einen glücklichen Abnehmer 🙂

Schnabelina-Frontal

Und damit wünsche ich euch einen wunderschönen Start in den Dienstag!

Annemalie

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Verhext und Zugenäht

Newborn Sets aus Wendebeanie und Pumphose

Hallo ihr Lieben,

ich habe mal wieder genäht und zwar im Akkord… Im Freundeskreis warten viele neue Erdenbürger darauf das Licht der Welt zu erblicken oder haben es vor kurzem erblickt 🙂 Damit auch alle chic angezogen und auf dieser Welt willkommen geheißen werden können, habe ich fleißig genäht. Und dabei habe ich mal wieder auf die vielen tollen Freebooks aus dem Netz zurückgegriffen. Was ihr hier seht, sind die Schnittmuster von Lybstes. Zum einen die Pumphose und zum anderen die Wendemütze. Die Schnitte sind super easy nachzunähen, gut erklärt und vor allem schnell genäht. Diese 6 Outfits konnte ich tatsächlich an zwei Abenden fertigstellen.

Hier also mal ein paar Bilder der Outfits, auf die sich die Kleinen freuen dürfen:

Das was tatsächlich am schwierigsten ist, ist diese winzig kleinen Beinbündchen anzunähen. Grrr… ein Schritt, auf den ich gerne verzichten könnte…

Die Wendemütze mag ich so gerne, weil sie auf der einen Seite immer zu der Pumphose passt und auf der anderen Seite auch mit anderen Hosen kombiniert werden kann:

Und wenn mir danach war, habe ich die Mützen auf der einen Seite auch noch mit Bändchen an der oberen Naht verziert:

So, und wenn ihr aufmerksam die Bilder betrachtet habt, ist euch aufgefallen, dass das bis jetzt nur 5 Outfits waren und ich doch eingangs von 6 gesprochen habe. Das liegt daran, dass ich ein Outfit etwas anders zuschneiden musste, weil die Kleine schon etwas älter ist als 2-3 Monate. Dafür konnte ich das Freebook von Lybstes nicht mehr benutzen und habe ein Schnittmuster gewählt, welches mir mal meine Mutter gegeben hat. Da das aber kein Freebook ist, empfehle ich euch die Alternativen von littlebee oder die Hose RAS von Nähfrosch. Und da ich nach 5 Wendemützen dann doch genug hatte, habe ich mich einfach mal an einem Schnullerband probiert, welches man aber auch alternativ als Rasselhalter oder Buchhalter nutzen kann, damit diese nicht aus dem Kinderwagen fallen 🙂

Und damit wünsche ich euch nun einen wunderschönen Dienstag und eine tolle Restwoche!

Eure Annemalie

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Newborn-Sets-Quadrat

Kreativlabor

Eine Zoogalerie für’s Kinderzimmer

Momentan findet man im Netz ja fast nur noch dunkelgrüne, rote, braune und goldene Farbtöne. Und so toll ich die Weihnachtszeit auch finde – mir fehlt bei dem grauen Wetter momentan ein bisschen Farbe im Alltag. Daher freue ich mich jeden Tag wieder, wenn ich die Bildergalerie im Zimmer von Mr. T bestaunen darf. Dieses Projekt entstand bereits im letzten Jahr, als es hieß ein Esszimmer mit nicht all zu viel Geld in ein Kinderzimmer umzuwandeln…

Galerie-mit-Mobile

Ich bin eigentlich nicht so die Künstlerin was das Malen angeht, aber wie ich finde, sind mir diese treuen Begleiter doch ganz gut gelungen oder?

Und so hab ich’s gemacht:

Ich habe mir im Internet schöne Bilder von Tieren rausgesucht (am besten bei Google den Namen des Tieres und dann „Icon“ eingeben und sich Bilder anzeigen lassen), diese alle auf etwa die gleiche Größe herangezoomt und dann die Umrisse mit einem Filzstift auf Transparentpapier abgepaust (ähnlich wie ich das mit dem Auto in einem früheren Beitrag gemacht habe –> hier).

Dann habe ich mir Aquarellpapier in Din A5 genommen (geht aber auch einfach dickeres weißes Papier), das Transparentpapier mit dem abgepausten Motiv darauf gelegt und mit einem spitzen Bleistift das Motiv fest nachgezeichnet. Dadurch entstehen auf dem unteren Papier kleine eingedrückte Linien, die im Anschluss mit Wachsmalstiften ausgemalt werden können.

Ich habe zum Ausmalen unterschiedliche Schattierungen von Stiften benutzt, um Rundungen und 3-D-Effekte zu erzielen und habe darauf geachtet, dass die Schatten an den richtigen Stellen sind, um die Tiere realistischer aussehen zu lassen.

Zu guter Letzt habe ich mir bunte Pappen gesucht und als Rahmen hinter die Tierbilder geklebt.

Und das was da so im Vordergrund vor die Linse gerutscht ist, ist übrigens ein Mobile, welches ich von einer Freundin zur Geburt von Mr. T geschenkt bekommen habe (Flensted Mobiles Schwäne).

Die Bildergalerie hängt über dem Kinderbett und bringt nun die so dringend benötigte Farbe in den momentan so grauen Alltag 🙂

 

Und nun wünsche ich euch einen wunderschönen Dienstag und einen tollen Start in den Advent!

Annemalie

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