Kreativlabor

Kürbis-Vase zum Herbst

Bei den ganzen Kürbissorten in den unterschiedlichsten Farben da draußen, spielen die Ideen in meinem Kopf Roulette. Was man mit Kürbissen doch alles so machen kann… Daher habe ich mich heute gleich mal für zwei Varianten gleichzeitig entschieden. Einen geschnitzten Kürbis, der von innen beleuchtet wird und gleichzeitig als Vase dient. So kann man ihn sowohl bei Tag, als auch bei Nacht bewundern 🙂


Benötigt wird:

  • Ein Kürbis
  • Ein Blumenstrauß
  • Eine kleine Vase oder ein Wasserglas
  • Ein Cuttermesser
  • Ein Akkubohrer
  • Eine LED-Lichterkette

Natürlich musste für das Projekt erst einmal ein Kürbis besorgt werden. Dieser hier wurde im Supermarkt tatsächlich als „Halloweenkürbis“ verkauft und hatte ziemlich wenig Fleisch innen. Ich gehe aber ganz stark davon aus, dass es eigentlich ein klassicher Hokkaidokürbis ist.

 

 

Als nächstes habe ich den Deckel des Kürbis abgeschnitten, indem ich mit einem langen scharfen Messer in den Kürbis reingeschnitten habe. Hierbei bin ich vorgegangen, als ob ich einen Kegel ausschneiden wollte (Dadurch wird die obere Schnittkante etwas schräg und der Deckel kann nicht mehr in den Kürbis reinfallen, wenn man die Blumen mal nicht mehr reinstellen will, sondern den Deckel auflegen möchte.)

Kürbis-oben-öffnen

Und dann wird das Ganze ausgehöhlt. Ich habe das hier mit einem einfachen Esslöffel gemacht. Dabei habe ich darauf geachtet, dass ich etwas 1,5cm der Seitenwand stehen lasse.

Kürbis-ausgehöhlt

Dann habe ich mir ein Cuttermesser und einen Akkubohrer besorgt und drauflosgeschnitzt. Das schöne am Kürbis ist, dass man gar nicht ganz durch das Fruchtfleisch schneiden muss, denn schon ein Anritzen der Schale reicht, um einen tollen Lichteffekt zu erzeugen. Und so habe ich einfach nur die Oberfläche mit dem Cuttermesser angeschnitzt und mit dem Akkubohrer an manchen Stellen Löcher eingefräst…

Mr.T-greift-nach-Kürbis

Dann habe ich aus meiner Dekokiste eine Lichterkette mit LEDs gekramt, die nicht heiß und mit Batterien betrieben wird. Schnell war in Loch für das Batteriefach eingeschnitten und die LEDs im Kürbisinneren verteilt.

 

 

Dann habe ich mir ein Wasserglas genommen, die Blumen darin dekoriert und in den Kürbis gestellt. Und das war’s dann auch schon!

 

 

In der Dunkelheit sieht das Ganze nun so aus:

Kürbis-dunkel

Und bei Tag kann man dann die Blumen bewundern:

Kürbis-vor-schwarz

Und dann musste die neue Deko ganz schnell vor Mr. T gerettet werden, da die kleinen Fingerchen so wunderbar perfekt in die kleinen Löcher passen und dadurch das Ganze eine magische Anziehungskraft hatte.

Mr.T-zeigt-auf-Kürbis

Ich bezweifle, dass er auf dem Küchentisch besser aufgehoben ist… aber einen Versuch ist es wert 🙂

Tipp: Mit kontrastreicheren Blumen wirkt der Kürbis gleich noch viel interessanter! Wenn ihr aber unbedingt ein Gesicht in den Kürbis zeichnen wollt, empfehle ich euch Blumen zu kaufen, die wie Haare auf den Kopf gesetzt werden – schade das mir das jetzt erst einfällt!! Naja mal wieder ein neues Projekt auf der Liste…

Ihr könnt den Kürbis übrigens etwas haltbarer machen, indem ihr das Innere und Äußere immer mal wieder mit Haarspray einsprüht, um das Wasser etwas zu konservieren. Nichtsdestotrotz ist ein Kürbis (vor allem im Wohnzimmer bei muckelingen 20 Grad) nicht besonders lange haltbar!

Viel Spaß mit dem Herbst!

Annemalie

Verlinkt auf

Creadienstag, Dienstagsdinge, HOT, MMI, Decorize, Freutag, LinkLove

Advertisements
Essen(tiell)

Lachs in Sojasauce mit Kokos-Currygemüse auf Bandnudeln

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich mein Lieblingsrezept für euch. Lachs mag ich ja sowieso unglaublich gerne – auch wenn sie hier in Deutschland nie den tollen Geschmack haben werden, wie in Alaska. Dennoch ist er auch hier meine erste Wahl beim Fisch. Vielleicht aber auch, weil ich mich an andere nicht so richtig heran traue…

Naja sei’s drum. Es geht ja jetzt um Lachs. Das Rezept entstand eigentlich eher aus einer Verwechslung heraus. Wir hatten irgendwann einmal ein asiatisches Rezept, bei dem man Rind in Sojasauce einlegte und ein asiatisches Rezept, bei dem man Lachs ins Curry machte und irgendwie haben mein Mann und ich das dann aus Versehen zusammengeworfen. Und siehe da, manchmal sind solche Schusseligkeiten die Geburtsstunde toller Ideen 🙂

Und falls ihr euch über das komisch aussehende Messer wundert, mit welchem ich die Nüsse gehackt habe… hierbei handelt es sich um ein Ulu, welches in Alaska ursprünglich von den Inuit zum Hacken von Kräutern und dem Trennen der Haut vom Walfleisch genutzt wurde. Eine gute Freundin von mir aus Alaska hat mir dieses zur Hochzeit geschenkt und ist seither – trotz Thermomix – in meiner Küche nicht wegzudenken.

Cashewkeren-zerkleinern


Nun also zu den Zutaten für zwei Personen:

  • 400g Lachs
  • Bandnudeln (Menge könnt ihr selbst nach Bedarf festlegen)

– geht aber auch mit Reis

Marinade:

  • 1 Flasche Soja Sauce
  • ein bisschen Kardamom (2 Kapseln oder ein halber Teelöffel)
  • ein Teelöffel Pfefferkörner
  • 3 Esslöffel Honig
  • Chili nach Belieben

Curry:

  • 2 Esslöffel milde CurrypasteGemüse
  • 1 Esslöffel Kokosfett
  • 2 Esslöffel crunchy Erdnussbutter (muss nicht unbedingt sein)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Stück Ingwer (etwa 2 cm lang)
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 Zwiebel
  • 1 Paprika
  • 1 Glas Mungobohnenkeimlinge
  • 1 Glas Bambussprossen
  • je einen halben Teelöffel Currypulver, Zitronengraspulver (kein Muss), Paprikapulver und etwas Pfeffer
  • Eine Hand voll Erdnüsse oder Cashewkerne
  • Wer möchte kann noch etwas Ananas oder Pfirsich für eine süße Note hineinschneiden
  • Wenn ihr noch Zucchini, Möhren, Lauch oder Ähnliches rumliegen habt, könnt ihr auch das hier noch verwerten (manchmal ist weniger aber auch mehr 🙂

Zubereitung:

Zunächst wascht ihr den Lachs (wenn hier noch die Haut dran ist, schneidet diese bitte ab), trocknet den Lachs mit etwas Küchenpapier ab und legt ihn kurz beiseite.

Rührt die Marinade an, indem ihr die Sojasauce, den Honig, den Kardamom, den Pfeffer und gegebenenfalls das Chili in eine feuerfeste Schale gebt und vermengt.

Nun legt ihr den Lachs in die Marinade, dreht ihn ein Mal um und lasst ihn zunächst darin so liegen. Dies kann schon etwa zwei Stunden vor den nächsten Schritten passieren und sollte dann immer mal wieder gewendet werden. Muss aber nicht.

Lachs-eingelegt

Heizt den Backofen auf 180°C vor.

Schneidet nun den Knoblauch, die Zwiebel und den Ingwer nach dem Schälen in kleine Stücke.

Geschnittene-Zutaten

Hackt die Nüsse etwas kleiner.

Schneidet die Paprika in etwas größere Würfel und gießt das Wasser aus den Gläsern der Bambussprossen und der Mungobohnenkeimlinge ab.

Nun wendet den Lachs ein letztes Mal und gebt ihn in der Marinade in der feuerfesten Schale bei 180°C in den Ofen. (Der Lachs benötigt je nach Dicke etwa 20-30 Minuten.)

Setzt das Wasser für die Bandnudeln auf.

Gemüse

Jetzt geht’s ans Curry. Nehmt einen Wok oder eine große Pfanne und bratet die Currypaste etwa eine Minute lang in dem vorher zerlassenen Kokosfett an.

Kokosfett

Gebt die Erdnussbutter, den Knoblauch, den Ingwer und die Zwiebel hinzu und bratet diese wieder etwa 2 Minuten lang an. (Dabei muss gut umgerührt werden, damit die Currypaste nicht an der Pfanne kleben bleibt) Nun gebt ihr die Kokosmilch, die Paprika, die Mungobohnen die Bambussprossen und die Gewürze (und ggf. das Obst) hinzu. Nach etwa 5 Minuten kann man das Curry schon servieren. Ich würde es aber etwa 10 Minuten kochen lassen und dabei keinen Deckel auf die Pfanne legen, damit die Kokosmilch etwas andickt. In diesen 10 Minuten könnt ihr in dem nun heiß gewordenen Wasser die Bandnudeln kochen.

Und dann sollte der Lachs mit dem Curry und den Bandnudeln etwa zeitgleich fertig werden und kann mit etwas zerkleinerten Erdnüssen oder Cashewkernen serviert werden.

Curry-in-WokCurry-in-Wok-Close-up

Ich würde euch empfehlen beim Befüllen der Teller das Curry mit etwas Sojasauce vom Lachs zu mischen, da dies das fehlende Salz im Curry ersetzt und sehr gut mit dem Curry harmoniert. Zudem kann dann jeder selbst entscheiden, wie salzig er sein Essen haben möchte 😉

Wenn es von der Menge her dann doch etwas mehr geworden ist, schmeckt das Curry auch noch sehr gut am nächsten Tag.

Leider habe ich das Bild vom fertigen Gericht nicht mehr gefunden. Ich vermute, das dies auf einer verschollenen Speicherkarte zu finden ist…. Also muss ich an dieser Stelle von euch gaaaaanz viel Fantasie verlangen und hoffe, dass ihr mir glaubt wie unglaublich gut es schmeckt 🙂 Und vielleicht kann ich das Bild ja doch noch nachreichen – spätestens nach der nächsten Kochaktion!

Viel Spaß beim Nachkochen!!!

Annemalie

Lachs-in-Sojasauce-mit-Kokos-curry

Verlinkt mit Creadienstag, Dienstagsdinge, Freutag, No Sew  Monday 

Verhext und Zugenäht

Shirt mit leichten „Fledermaus“-Ärmeln

Und nun hab ich’s getan! Mal endlich was nur für mich genäht! Dabei rausgekommen ist ein sportliches Oberteil aus grauem Sommersweat mit grün-gestreiften Bündchen. Ich habe mir neulich ein ähnliches Oberteil SELRES_95abdbc2-1c62-4101-b5fa-181254ecd36bSELRES_66165320-80e0-45cd-b162-748cda3a5b68gekauft, welches SELRES_66165320-80e0-45cd-b162-748cda3a5b68SELRES_95abdbc2-1c62-4101-b5fa-181254ecd36bmir vom Schnitt her so gut gefällt, dass ich es gerne nachnähen wollte. Also habe ich kurzerhand dieses Lieblingsteil genommen und die Umrisse auf den Stoff gezeichnet, den ich erst im Februar aus Südafrika mitgebracht habe. Mir sind Oberteile grundsätzlich zu kurz, drum habe ich das Shirt unten noch ein paar Zentimeter verlängert.

Da es sich hier um ein lässiges Sportshirt mit fledermausähnlichen Ärmeln handelt, besitzt das Shirt nur zwei Seitennähte, zwei Schulternähte und die Nähte für die Bündchen. Daher war das gute Stück schon in 20 Minuten komplett fertig! Perfekt für die unberechenbaren kurzen/langen/unruhigen/stressigen-Mittagsschlafrituale meines Sohnes…

Und hier nun das Ergebnis – Das Herz hat sich da einfach in die Bilder reingeschlichen…




Verlinkt auf Creadienstag, hot, MMM, MMI, Freutag, Link your stuff, WeWol, Montagsfreuden

Verhext und Zugenäht

Baby-Outfit mit Freebooks

In der letzten Woche habe ich für meine Schwiegermutter ein Babyoutfit für Bekannte genäht. Da das kleine Mädchen schon 4 Monate alt ist, konnte ich nicht mehr zu meinem lieblings-Freebook von Lybstes (Newborn-Größe) zurückgreifen und habe mich in den Tiefen von Pinterest auf die Suche nach Freebooks für eine Hose und eine Mütze in Größe 68 gemacht. Einen schönen Schnitt für die Hose habe ich dann bei littlebee gefunden.

Hose

Dort findet ihr von Newborn bis Größe 80 ein Schnittmuster. Bei der Mütze habe ich mich für das Freebook der Knotenmütze Minimop von aefflyns entschieden, allerdings hatte ich für die Knoten nicht mehr genug Stoff. Daher habe ich den Schnitt ganz leicht abgeändert und die „Nasen“ für die Knoten gekürzt und stattdessen Stoffreste in die Ecken eingenäht.

Innenmütze

Zudem kommt ja nun die kalte Jahreszeit. Deshalb habe ich mich für eine Wendemütze entschieden und die Lagen einfach doppelt zugeschnitten. Die Innenseite kann nun für andere, farblich etwas intensivere Outfits genutzt werden 🙂

Und dann habe ich doch tatsächlich das erste Mal ein Label angenäht! *Stolz*

Habt ihr noch Tipps, wo man Labels am besten erstellen und bestellen kann?

Wenn ihr übrigens weitere Freebooks für Kinderkleidung sucht, dann schaut doch mal auf meiner Pinnwand „Freebooks Kinderkleidung“ bei Pinterest nach, dort habe ich meine Favoriten übersichtlich abgespeichert.

Ganz liebe Grüße und viel Spaß mit meiner Inspiration 🙂

Annemalie

Verlinkt auf Dienstagsdinge, Freutagnähfroschkiddikram, made for girls, sew mini und Creadienstag

Kreativlabor

Eulen-Laterne – #12giftswithlove – Papierskalpell

Vorgestern wurde ich von Ioana von Miss Red Fox dazu inspiriert mal wieder mein Papierskalpell aus den Tiefen meiner Schublade zu kramen.

Papierskalpell-für-Federn-2

Mit einem Papierskalpell kann man tolle Effekte erreichen, wenn man Papierschichten übereinander legt und nur die oberen Schichten teilweise aus- oder anschneidet. (Eine Inspiration hierfür findet ihr ebenfalls bei Miss Red Fox) Einen weiteren schönen Effekt (vor allem in der dunkleren Jahreszeit) kann das Papierskalpell in Kombination mit Licht erzielen. Und das hab ich heute mal für meinen Sohn gemacht. Der braucht nämlich unbedingt für den ersten Laternenlauf eine tolle Leuchte – Er soll ja vorbereitet sein 🙂

Ich habe also geduldig darauf gewartet, dass die Klorolle leer war und hab mich an die Arbeit gemacht. Zunächst hat die Klorolle einen braunen Mantel bekommen, den ich mit Papierkleber angeklebt und Klammern fixiert habe.

 

Dann habe ich aus goldener Klebefolie einen Streifen ausgeschnitten und unten mit dem Skalpell Zacken für das Federkleid eingeschnitten.

Gold-für-den-Kopf

Nachdem ich diese Folie oben an der Klorolle angeklebt hatte, habe ich mit dem Papierskalpell Dreiecke als Federkleid, die Augen, die Flügel und den Schnabel eingeschnitten und leicht nach außen gewölbt.

Dann habe ich vorne und hinten einen Bogen in den Kopf geschnitten, so dass sich die Ohren der Eule formten. Als nächstes habe ich eine transparente Folie hinter die Augen geklebt und die Pupillen aufgezeichnet.

Laterne-Close-Up

Um dann noch etwas Pepp an die Eule zu bekommen, habe ich mit dem Papierskalpell Wimpern in einen braunen Papierstreifen geschnitten, leicht gebogen und angeklebt sowie Federn an die Ohren und Flügel angebracht.

Wimpern-schneiden

Nun kann man die Eule schon als Teelichthalter nutzen (VORSICHT! nur mit elektrischen Teelichtern! Die Eule ist nicht feuerfest!) Damit man die Eule als Laterne nutzen kann, muss man unten noch ein Kreuz aus Papierstreifen einkleben und an den Ohren Löcher für einen Draht machen.

Laterne-vor-weiß

Et voilà, mein Kleiner ist nun gewappnet für alle Eventualitäten 🙂 Ist doch ganz süß geworden,  oder? Seid ihr auch schon am Laterne basteln?

Annemalie

Verlinkt auf Miss Red Fox, MMI, No sew monday, decorize, Montagsfreuden und Freutag

 

Kreativlabor

Allzweck – Kranz: die Edition zum Herbst

 

Seit ich die Ostereier im Mai abgenommen habe, hängt die Frühlingsversion meines Allzweck-Kranzes an unserer Haustür.

Bei dem Blick in das Grau da draußen allerhöchste Zeit, dass die Herbstdeko rausgeholt wird! (Nicht, dass sich die Besucher unserer Nachbarn wieder lustig machen – so wie im letzten Jahr, als die Ostereier noch bis August hingen….)

Aber was genau ist denn ein Allzweck-Kranz?

Ich habe vor ein paar Jahren mal in einem Dekoladen einen Kranz gekauft, der nur aus ein paar Ästen bestand. Mit etwas Bast habe ich dann die Äste umwickelt, mit dünnem Draht den Bast befestigt und dann habe ich mit der Heißklebepistole Federn und Perlen angebracht. Und das war’s schon! Nun hat man einen ganz schlichten Kranz, den man je nach Jahreszeit individuell gestalten kann. Aufhängen kann man diesen Kranz übrigens an einem Dekoband (in passender Farbe zur jeweiligen Jahreszeit) oder was auch sehr gut geht sind alte Krawatten 🙂 Also durchstöbert einfach mal den Kleiderschrank eures Mannes.

Nun zurück zur Herbstaktion:

Da ich bisher nur Oster-, Frühlings-, und Weihnachtsdeko besaß, hab ich im nächsten Drogeriemarkt etwas Herbstdeko besorgt. Sicherlich kann man einen solchen Kranz auch viel schöner mit den bunten Blättern der Ahornbäume und getrockneten Herbstblumen oder Weinblättern schmücken. Zusätzlich kann man noch Kastanien und Haselnusshüllen sammeln oder getrocknete Orangenschalen verwenden. Ich habe es mir dieses Mal aber etwas einfacher gemacht. Ich wollt jetzt nicht extra auf’s Land fahren oder bei den Nachbarn klauen… (…wobei 😉 ) Dann hätte die ganze Aktion sich wahrscheinlich doch bis Weihnachten gezogen…

NEIN!

Also habe ich ein paar Filzeulen und Filzblätter gekauft (diese haben auch den Vorteil, dass sie nicht grau werden oder in der Dekokiste zerfleddern). Dazu gab’s noch ein paar künstliche Brombeeren und Kürbisse in verschiedenen Größen. An den Kürbissen habe ich mit ein bisschen Heißkleber Zahnstocher befestigt, damit ich sie leicht in den Kranz stecken (und zu Weihnachten wieder leicht rausholen) kann.

Die Brombeeren hatten schon einen Draht und die Filzblätter und -eulen hatten eine Vorrichtung zum Aufhängen. So wurde innerhalb von etwa 20 Minuten mein Allzweck-Kranz zum Herbstkranz….

Fertiger-Herbst-Kranz

Creadienstag – Handmade on Tuesday – Freutag Meertje – No sew mondayMontagsfreudenmittwochs mag ich – decorize 

 

Essen(tiell)

Wie man Knuspermüsli ganz leicht selbst macht…

Nachdem ich vor ein paar Wochen eines dieser tollen Videos auf Julias YouTube-Kanal „Mamiblock“ gesehen hatte, stand für mich fest, dass ich mein geliebtes Knuspermüsli ab sofort selber machen werde. Meine Hebamme hatte mir ursprünglich die Tipps und Tricks von Ina ans Herz gelegt, weil man dort einiges an Inspiration und Ideen rund ums Kind und Mamadasein mitnehmen kann. Daher wird das hier auch nicht das letzte Mal sein, dass ich euch zeige, wie ich ein paar ihrer Ideen umgesetzt und auf mich zugeschnitten habe…

Aber nun zum – von mir etwas angepassten – Rezept des Knuspermüslis:

Man nehme:

100g grob gehackte, gemischte Nüsse
250g Haferflocken
3 EL neutrales Öl
3 EL Kokosmehl (oder Dinkelmehl)
und 30-50g Honig, Agavendicksaft, Kokosblütensirup oder Ahornsirup
Je nach Geschmack noch Cranberries oder Rosinen

Zubereitung:

Wenn die Nüsse noch nicht gehackt sind, dann zerkleinert diese, fügt die Haferflocken, das Öl, das Mehl und das Süssungsmittel hinzu. Nun vermengt die Zutaten, verteilt die Masse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech und backt das Müsli bei 180°C für etwa 15-20 Minuten.

Wendet währenddessen die Masse immer mal wieder, damit sie (vor allem an den Rändern) nicht anbrennt. Nach dem Abkühlen könnt ihr das Müsli mit anderen Zutaten beliebig erweitern. Dazu bieten sich Cranberries, Rosinen, Cashews, Kokosnussflocken oder ähnliches an.

Und das war’s schon!

Lasst es euch schmecken!

Annemalie

Creadienstag – Handmade on Tuesday – Miss Red Fox  – Freutag – Froh und Kreativ – Meertje – Sonntagsglück